Von den Kritikern als „Meister der Atmung und der Gesangslinie auf der Gitarre“ (Pizzicato Magazine) und als „junger Gitarrist mit großer Zukunft“ (Melomano Digital, Madrid) gelobt, kultiviert Jerzy Chwastyk „ein sensibles und poetisches Spiel bar jeder Effekthascherei. Stets stellt er seine Kunst in den Dienst der Musik“.

Mit seiner elegant-lyrischen Spielweise überzeugte er bei zahlreichen Wettbewerben: 2017 war er sowohl Preisträger beim Concurso Sigall in Chile als auch beim Concurso Fernando Sor in Madrid. Weiterhin gewann er 2016 in Linares den zweiten Preis beim Andres-Segovia-Wettbewerb und wurde zudem beim Certamen Andrés Segovia 2010 in La Herradura ausgezeichnet.

Mit seiner 2017 erschienenen Debüt-CD „La Joia“ mit Werken von Schubert/Merz bis Joaquin Rodrigo tritt Jerzy Chwastyk als herausragender Interpret der jungen Generation in Erscheinung, welche sich zum Ziel gesetzt hat, die Gitarre und ihr vielfältiges Repertoire in neuem, zeitgemäßem Glanz zu repräsentieren.

Das mit der Geigerin Tjaša Kastelic aufgenommene Debütalbum „Romance – Canciones y danzas“ erzielte großen Erfolg und erregte mit der Europe Promotion Tour große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Mit den Stücken von de Falla, Bartók, Piazzolla, Debussy und Faurè „entführen sie den Hörer in eine Welt voller bezaubernder Klänge“, schrieb das Pizzicato Magazine.

Sein Gitarrenstudium führte ihn 2006 nach Weimar, wo er von der NEUEN LISZT STIFTUNG gefördert wurde und nach Berlin in die Meisterklasse von Prof. Thomas Müller-Pering. Weitere wichtige Impulse sammelte er bei Prof. Monika Rost, Prof. Tomasz Zawierucha und in zahlreichen internationalen Meisterkursen, etwa bei Leo Brouwer, Zoran Dukic oder Roberto Aussel. Über seinen Diplom- und Masterabschluss hinaus, absolvierte er 2015 auch noch das Konzertexamen.

Als Solist und Kammermusiker begegnet Jerzy Chwastyk auf den Bühnen in ganz Europa. In der Produktion Ocaña an der Neuköllner Oper in Berlin stellte der klassisch ausgebildete Gitarrist unlängst seine Vielseitigkeit und Flexibilität im Umgang mit verschiedensten Genres unter Beweis.